Ein Rap-Battle unter Jura-Professoren

von Stefan Maier

Jura ist trocken. Juristen verstehen keinen Spaß. Professoren sind spießig. Vorurteile, die sich seit Jahrzehnten halten und sicher auch teilweise ihre Daseinsberechtigung haben. Hier zu generalisieren ist jedoch ein großer Fehler, wie die Jura-Professoren Klaus Peter Berger und Tim Drygala bewiesen haben – mit einem Rap-Battle.

Vorgelegt hatte der Kölner Professor Klaus Peter Berger. Mit seinen Rhymes wollte er den Studenten die Schadensersatzansprüche des § 823 BGB näherbringen. Damit das medienwirksam gelingt, wurde der Rap entsprechend vertont und als Musikvideo produziert.

„823 ist ein leichter Paragraph
ich kenne die Voraussetzungen alle schon im Schlaf

Eigentum, Gesundheit, ein absolutes Recht
wer das verletzt, dem geht es wirklich schlecht

Die Vorschrift betrifft noch weitaus mehr
auch Sport, Reise, Jagd und Straßenverkehr

Geschützt ist selbst der Gewerbebetrieb
jedenfalls das, was von ihm übrig blieb

Und die berühmte Sicherungspflicht,
trifft selbst die, die sonst nichts anficht

Für den Zurechnungszusammenhang
kommt es dann auf den Schutzbereich an

Rechtswidrigkeit, Verschulden und Schaden
hat der Schädiger selber zu tragen

Auch der Geschädigte ist mit dran
wenn man ihm Mitverschulden nachweisen kann

Selbst damit ist noch lange nicht alles vorbei
es gibt ja noch das Schutzgesetz in Absatz zwei

Fehlt es allerdings an der Kausalität
kommt 823 sowieso viel zu spät!“

Weniger gut kam der Jura-Rap beim Kollegen Professor Tim Drygala von der Uni Leipzig an. Amüsant fand der Zivilrechtler die Zeilen zwar, jedoch wissenschaftlich nicht ganz korrekt ...

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§ 823 Rap, Prof. Berger, Uni Köln

Der berühmte § 823 Rap von Prof. Klaus Peter Berger, LL.M., Uni Köln. Mehr Infos unter http://www.central.uni-koeln.de/content/823-rap


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