AG Landau i. d. Pfalz verurteilt die VHV Versicherung zur Zahlung restlicher Sachverständigenkosten mit Urteil vom 12.2.2016 – 5 C 1197/15 -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

aus dem Sazerland geht es weiter in die Pfalz. Nachfolgend veröffentlichen wir für Euch heute noch ein Urteil aus Landau in der Pfalz zu den restlichen Sachverständigenkosten gegen die VHV Versicherung. Das erkennende Gericht konnte kurz und knapp den Rechtsstreit entscheiden. Es ging auch ohne die BVSK-Honorarbefragung. Diese kann ohnehin nicht Maßstab für die Erforderlichkeit sein, da die dort ermittelten Werte allenfalls im Bereich der Angemessenheit eine Bedeutung haben. Beim Schadensersatz nach § 249 BGB kommt es aber nicht auf die Angemessenheit der berechneten Sachverständigenkosten an, sondern auf das im § 249 BGB genannte Merkmal der Erforderlichkeit. Lest selbst das Urteil des AG Landau in der Pfalz und gebt dann Eure Kommentare ab.

Viele Grüße Willi Wacker

Aktenzeichen: 5 C 1197/15

Amtsgericht Landau in der Pfalz

IM NAMEN DES VOLKES

Urteil

(abgekürzt nach § 313 a Abs. 1 ZPO)

!n dem Rechtsstreit

Kläger

gegen

VHV Allgemeine Versicherung AG, vertreten durch d. Vorstand, Constantinstraße 90, 30177 Hannover

– Beklagte –

hat das Amtsgericht Landau in der Pfalz durch den Richter am Amtsgericht K. am 12.02.2016 ohne mündliche Verhandlung gemäß § 495 a ZPO für Recht erkannt:

1. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 57,38 € nebst Zinsen in Höhe von 5 %-Punkten über dem Basiszinssatz seit 27.11.2015 zu zahlen.

2. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Tatbestand

Der Tatbestand entfällt gemäß § 313 a Abs. 1 Satz 1 ZPO ...

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