Wenn falsche Polizisten auf echte Kollegen treffen

von Stephan Weinberger

Foto: Trailer Ketapan / Facebook

Zwei junge Männer mit der Rückenaufschrift „Polizei“ auf ihren Jacken und sichtbar getragener Waffe kamen Gästen eines Schnellrestaurants in Augsburg-Göggingen verdächtig vor. Bei der Kontrolle durch mehrere echte Polizeibeamte stellte sich schnell heraus, dass die falschen Polizisten im Rahmen ihres Studiums einen Film drehen. Der Besuch des Restaurants unabhängig der Dreharbeiten hat für einen der jungen Männer Konsequenzen. Gegen ihn wird wegen des Führens einer Anscheinswaffe ermittelt.

Ketapan ist eine Krimi- bzw. Dramaserie mit Elementen des schwarzen Humors. Sie zeigt die Wandlung und den sozialen Niedergang mehrerer Charaktere. So beschreibt der Augsburger Filmstudent und Regisseur David Helmut auf der Facebook-Seite der Produktion den abstrakten Handlungsstrang. Konkret geht es um einen Drogenfahnder, der selbst in den Strudel der Sucht gerät. Ein Drehtag verlief aber nicht ganz wie eigentlich geplant: Zusammen mit fünf weiteren jungen Männern wurde Helmut von schwer ausgerüsteten „echten“ Polizeibeamten überprüft.

Was war passiert?

In einer Drehpause suchte das Team einen nahen Burger King auf, allerdings noch kostümiert mit hessischen Polizeiuniformen (der Pilotfilm spielt in Frankfurt) ...

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