Fehlende Urhebernennung durch Online-Zeitungen

Die Nennung des Fotografen bei seinem Foto ist ein wichtiges Element, damit der Fotograf Bekanntheit erlangt und (Folge-)Aufträge erhält. Die Pflicht der Namensnennung ist in § 13 UrhG statuiert. Eine Verletzung dieser Verpflichtung führt zu einer Verletzung des Urheberpersönlichkeitsrechts des Fotografen. Durch eine solche Verletzung werden verschiedene Ansprüche ausgelöst, die dem Fotografen zustehen. Selbstverständlich kann er verlangen, dass sein Foto nicht mehr ohne die Namensnennung verwendet wird. Ihm muss darüber hinaus der Schaden ersetzt werden, der ihm durch die fehlende Urhebernennung entstanden ist. Dazu gehört auch die Erstattung der Kosten seines Anwalts. Diese Ansprüche stehen jedem Fotografen zu, unabhängig davon, ob er Profi ist oder Hobbyfotograf, der seine Bilder z.B. bei Pixelio einstellt.

Gesetzliche Pflicht zur Namensnennung sollte bekannt sein

Immer wieder stellen Mandanten von uns fest, dass ihr Name nicht im Zusammenhang mit ihrem Foto genannt wird. In einigen Fällen scheint es reine Nachlässigkeit zu sein, doch in vielen Fällen müsste es der Nutzer besser wissen. Wiederholt haben zum Beispiel Mandanten festgestellt, dass gerade Presseorgane das Urheberrecht an dieser Stelle missachten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK