Ende der Quartalshetze? – Wie Unternehmen die neuen Erleichterungen der Berichterstattung nutzen

von Carola Rinker

Kaum hatte ich den Artikel zu „Disclosure overload“ und die vorgenommene Kürzung des Geschäftsberichtes am Bespiel der Siemens AG geschrieben, blickte ich wenige Stunden später in das Handelsblatt. Dort wurden die erhebliche Kürzung der Quartalsberichte und die damit befürchtete Intransparenz thematisiert. Doch nun der Reihe nach.

In der Vergangenheit mussten kapitalmarktorientierte Unternehmen alle drei Monate Zwischenberichte veröffentlichen. Es ging nach der Devise: je mehr, desto besser. Die sollte für Transparenz sorgen. Die neue Transparenzrichtlinie hat für die betroffenen Unternehmen Erleichterungen mit sich gebracht. So entfällt die Pflicht der bisher vierteljährlichen Finanzberichterstattung. Somit sind die Unternehmen „lediglich“ verpflichtet, Halbjahresberichte sowie den Jahresabschluss zu veröffentlichen. Die Erleichterung betrifft demnach die Erstellung der Quartalsberichte für das erste und dritte Quartal.

Beiersdorf hat diese neue Erleichterung genutzt und auf die Veröffentlichung der Gewinne im ersten Quartal 2016 verzichtet. Andere Unternehmen, wie beispielsweise SAP, präsentieren weiterhin die Ergebnisse ...

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