Zu viel Eis im Eiskaffee – Frau will 5 Millionen Dollar von Starbucks

von Stephan Weinberger

Die Kaffeehauskette Starbucks sieht sich einer Zivilklage einer Frau aus Chicago ausgesetzt. Der Vorwurf: Beim bestellten Eiskaffee im 0,5-Liter-Becher wären zu viele Eiswürfel – oft sei nur die Hälfte mit Kaffee gefüllt. Dies sei eine Täuschung, die man so nicht hinnehmen kann. Starbucks soll fünf Millionen Dollar Schadenersatz zahlen. Auch die Zusammensetzung anderer Getränke aus dem Starbucks-Sortiment wird in der Klage bemängelt. Der Konzern weist die Vorwürfe zurück und sieht keine Erfolgsaussichten für die Klage.

„Die Menge der Flüssigkeit in einem Kaltgetränk ist ein Faktum, das ein verantwortlicher Konsument ernst zu nehmen weiß.“ So steht es in der Klageschrift im Zivilverfahren von Stacy Pincus gegen Starbucks, eingereicht im US-Bundesstaat Illinois. Der Kaffehaus-Marktführer (weltweit mehr als 23 000 Geschäfte) soll sich dafür verantworten, dass in seinem Eiskaffee zu wenig Kaffee sei – stattdessen wäre oft die Hälfte mit Eiswürfel augefüllt. Der Vorwurf gegen den Konzern lautet auf irreführende Werbung und Konsumentenbetrug. In der Rechtsfolge wird eine Verurteilung des Unternehmens zu einer Schadensersatzahlung von mehr als fünf Millionen Dollar (4,3 Millionen Euro) gefordert.

Beworben werde das Getränk mit einem Inhalt von 0,5 Liter, tatsächlich sei aber weniger im Becher ...

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