Android-ID als Personendaten unerlaubt versandt

CK • Washington. Videonutzerdaten unterliegen einem strengen Datenschutz. Der Fall Yershov v. Gannett Satellite Information klärte am 29. April 2016, ob die Betrachter von Videos in der Android-Telefon-Zeitungsapp USA Today mit der Be­hauptung klagen dürfen, die Weitergabe der Android-ID eines Mobilgeräts mit Ver­bindungs- und Ortungs­da­ten an einen Dritten, hier Adobe, verletze den Vi­deo Privacy Protection Act of 1988, Pub.L.No. 100-618, §2, 102 Stat. 3195, 18 USC §2710.

Den Sachverhalt erörterte in Boston das Bundesberufungsgericht des ersten Be­zirks der USA ebenso gründlich wie die rechtliche Analyse und Folgerung. Merk­würdigerweise griff der Verlag in der Schlüssigkeitsrüge nicht das Tat­be­stands­merkmal eines Videoladens an, der bei einem Online-Angebot nach Prä­ze­denz­fällen noch hinterfragt werden darf. Das Gesetz richtet sich näm­lich an Lä­den, nachdem ein Supreme Court-Richterkandidat durch Aus­künf­te über sei­ne Vi­deovorlieben, die ein Laden Journalisten eröffnete, bloß­gestellt wurde; s ...

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