BGH: Missbrauch des fernabsatzrechtlichen Widerrufsrechts nur in absoluten Ausnahmefällen

27.04.16

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Nur in besonders krassen Ausnahmefällen (z.B. arglistiges oder schikanöses Verhalten des Verbrauchers) kann von einem Missbrauch des fernabsatzrechtlichen Widerrufsrechts ausgegangen werden. In allen anderen Fällen steht dem Kunden die Ausübung seiner Rechte zu (BGH, Urt. v. 16.03.2016 - Az.: VIII ZR 146/15).

Der Käufer erwarb bei einem Online-Shop zwei Matratzen. Als er wenig später die Ware woanders billiger entdeckte, begehrte der Käufer eine entsprechende Reduzierung des Kaufpreises. Als der Händler sich darauf nicht einließ, widerrief der Verbraucher den Kaufvertrag.

Der Unternehmer hielt dies für rechtsmissbräuchlich ...

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