Beleben Sie juristische Textwüsten durch Schaubilder

von Nicola Pridik

„Kommunikation ist wertvoll“ – so lautet das Motto eines Buchprojektes namens Frida, an dem ich gerade teilnehmen durfte und das mich zu diesem Blogbeitrag veranlasst. Ja, auch Rechtskommunikation ist wertvoll, zumindest wenn sie es schafft, die Menschen zu erreichen. Textwüsten sind dafür eher nicht geeignet. Doch gibt es im Recht überhaupt eine Alternative? Viele Juristen bezweifeln das. Ich nicht. Wir können in der Wüste nämlich visuelle Oasen schaffen. Dabei geht es nicht nur darum, den Lesern eine erfrischende Abwechslung fürs Auge zu bieten. Ihr Nutzen geht weit darüber hinaus.

Buchprojekt und Blogparade Im Rahmen des Buchprojektes „Frida“ schreiben Kommunikationsprofis ihre Kommunikationstipps oder ihre Sicht auf spezielle Aspekte der Kommunikation in ein reales Notizbuch, das von Autor(in) zu Autor(in) reist. Auf dem Bucheinband befindet sich ein Selbstporträt von Frida Kahlo, daher der Name Frida. Jede(r) Autor(in) gestaltet eine Doppelseite und schreibt ergänzend dazu einen Artikel im eigenen Blog. Das Buch ist nun schon das zweite Mal auf Reisen und umfasst bereits 33 Beiträge. Weitere Stationen werden folgen. Initiiert wurde das Projekt im Jahr 2011 von der Rhetorikfachfrau Judith Torma Gonçalves. Schicken Sie Ihre Leser nicht in die Wüste

Wer sich heute beruflich oder privat auf die Suche nach Antworten auf seine rechtlichen Fragen begibt, hat zahlreiche Möglichkeiten: Er kann ins Gesetz schauen oder das Internet befragen, Rechtsratgeber und Broschüren lesen, Fachzeitschriften abonnieren, digitale Publikationen aller Art nutzen oder Kommentare und Fachbücher wälzen. An Informationsquellen mangelt es definitiv nicht ...

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