Was hat Max Kruse falsch gemacht?

Was hat Max Kruse falsch gemacht?

In den letzten Tagen ist es um Max Kruse deutlich ruhiger geworden. Nach seinen Fehltritten der vergangenen Wochen und Monaten deaktivierte der Nationalspieler seine Social-Media-Accounts. Doch vor allem die Story mit der Bild-Reporterin und dem privaten WhatsApp-Video werfen einige Fragen auf. Wir beantwortet an dieser Stelle die wichtigsten Fragen dazu.

Im Fall von Max Kruse geht es um die Frage von Persönlichkeitsrechten, also den Schutz der eigenen Persönlichkeit. Dieses Recht besagt, dass die Veröffentlichung und Verbreitung von persönlichen Bildern und Videos ohne die Einwilligung der betroffenen Person nicht rechtens ist. Allerdings gibt es in Deutschland auch das Informationsinteresse der Öffentlichkeit, welches sich aus der Pressefreiheit ergibt. Bei Fußballern wie Max Kruse stehen sich diese beiden Rechte gegenüber, da sowohl die Persönlichkeitsrechte des Sportlers als auch das Interesse der Öffentlichkeit am Prominenten berücksichtigt werden müssen. Deswegen muss bei jedem Fall einzeln geprüft werden, welches Recht überwiegt.

Aber: Die Intimsphäre genießt absoluten Schutz

Fall 1: Die Fotos auf der Geburtstagsfeier

Max Kruse feierte nach dem Spiel gegen Darmstadt seinen 28. Geburtstag in einem Berliner Club. Eine Bild-Reporterin fotografierte den Nationalspieler mehrfach ohne dessen Einwilligung. Die Folge: Er nahm ihr genervt das Handy weg und löschte die Bilder.

Obwohl der Wolfsburger in einem öffentlichen Club unterwegs war, feierte er als Privatperson ganz normal seinen Geburtstag mit ein paar Freunden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK