Dokumentation: „Drogen kann man nicht erschießen“ (2015)

von Christian Wickert

Vom 19. bis 21. April berieten die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf der „Special Session of the United Nations General Assembly on the World Drug Forum“ in New York über die Zukunft einer internationalen Drogenpolitik. Fast 40 Jahre nachdem der ehemalige US-Präsident Nixon den Begriff ‚War on Drugs‘ prägte, gilt der Krieg gegen die Drogen den allermeisten Fachleuten heute als gescheitert.

Die deutsche Dokumentation „Drogen kann man nicht erschießen“ (2015) erzählt die Geschichte dieses vergeblichen Kampfes und porträtiert den Status quo der Drogenpolitik in verschiedenen Ländern. Dabei zählt der Film durch den vergleichenden Blick auf unterschiedliche Regulationsmodelle wie etwa Kriminalisierung, Entkriminalisierung oder Legalisierung und die vielen namhaften ExpertInnen, die zu Wort kommen, zu den besten Filmdokumentationen zum Thema.
Der Film ist noch bis zum 26. April in der ARTE Mediathek verfügbar, aber auch auf YouTube recherchierbar.

Er ist einer der längsten Kriege der Geschichte. Der Drogenkrieg begann 1971, als der damalige US-Präsident Richard Nixon erklärte: „Staatsfeind Nummer eins ist der Drogenmissbrauch.“ Damit begann ein weltweiter Krieg gegen die Drogen. Vor allem in Lateinamerika, obwohl die Drogen hauptsächlich in den USA und in Europa konsumiert werden. Der Krieg wurde dort geführt, wo die Rohstoffe wachsen, und nicht dort, wo das Drogenproblem besteht ...

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