Beim Recyling von Urananlage verletzt: Produkthaftung?

CK • Washington. Einen Spezialisten für Uranwerksanierung verklagten Ar­bei­ter seines Subunternehmers, die asbestverseuchte Kondensatoren zerlegten und dabei Schaden erlitten, nachdem die Geräte vom Generalunternehmer auf Schadstoffe untersucht und zum Subunternehmer transportiert worden waren. Bestimmte Gefahrteile hatte der Spezialist schon entfernt; was sich in Inneren der Geräte befand, konnte niemand wissen. Die Vertragskette zwischen den Un­ternehmen verlangt von jedem höchste Vorsicht. Konnte der General­unterneh­mer das Risiko für die Arbeiter vertraglich abwälzen?

Das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks der USA in Cincinatti ent­schied am 22. April 2016 in Upton v. BNFL Inc. gegen die Arbeiter. Die ver­trag­lichen Regelungen sind wirksam. Ansprüche aus unerlaubter Handlung schei­tern an Verschulden und Kausalität ...

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