Juristen 1.0 – Datenschutzverantwortliche und Rechtsabteilungen als Hemmschuh der Digitalisierung ?!

Überall liest man von den Möglichkeiten der Digitalen Transformation, Industrie 4.0 und Big Data bzw. den Herausforderungen, die die Digitalisierung an die Unternehmen stellen. Zugleich lassen sich in Deutschland bei den großen Konzernen, gerade aber auch beim Mittelstand erhebliche Defizite bzw. anhaltende Zurückhaltung feststellen (vgl “Bitkom fordert schnellere Digitalisierung” bei Spiegel Online).

Tatsächlich erfordern die vorgenannten Entwicklungen erhebliche Veränderungen in den Unternehmen. Dabei erschöpft sich die digitale Transformation nicht allein darin, seitens der Unternehmen Onlineshops, mobile Apps oder elektronische Vertragsabschlüsse anzubieten. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sich die Digitalisierung auf fast jeder Stufe der Wertschöpfungskette auswirkt (oder auswirken kann). Unzählige Beispiele aus dem Startupbereich zeigen, wie digitalisierte Geschäftsmodelle oder –prozesse in kürzester Zeit etablierte Märkte verändern bzw. eine frühzeitige Umstellung den Unternehmen erhebliche Chancen eröffnen kann.

In zahlreichen Beiträgen wird richtigerweise darauf hingewiesen, dass es bei Mitarbeitern wie auch der Führungsebene mehr Digitalkompetenz, aber auch Innovationsfähigkeit und -bereitschaft braucht. Nicht ganz zufällig werden von Unternehmen unterschiedlichster Branchen vermehrt Digitalisierungsprojekte gestartet (siehe den aktuellen Bericht des Handelsblattes über die geplante Digitalfabrik der Deutschen Bank) und – langsam aber sicher – auch immer öfter Chief Digital Officer (CDO) oder andere Digitalverantwortliche gesucht und eingestellt.

A. Jurist 1 ...Zum vollständigen Artikel

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