Die Problematik „häusliches Arbeitszimmer“

Wie der Große Senat des Bundesfinanzhofs eine Aufteilbarket der Kosten eines häuslichen Arbeitszimmers beurteilt, hatten wir bereits hier dargestellt.

In dem dieser Entscheidung zugrundeliegenden Verfahren hat der Bundesfinanzhof – der Entscheidung des Großen Senats folgend – nun entschieden, dass nach diesen Grundsätzen die Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer nicht – auch nicht anteilig – als Werbungskosten abziehbar sind.

In dem dieser Entscheidung zugrundeliegenden Fall bewohnte der Kläger mit seiner Ehefrau ein beiden Ehegatten gehörendes Einfamilienhaus. Er erklärte für das Streitjahr aus der Vermietung mehrerer Objekte Mieteinnahmen in Höhe von insgesamt 94.047 EUR und Werbungskosten in Höhe von insgesamt 99.852 EUR.

Mit seinem Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid machte der Kläger erstmals Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer in dem Einfamilienhaus in Höhe von 804 EUR bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend, weil das Zimmer den Mittelpunkt seiner gesamten beruflichen Tätigkeit – der Vermietung von Immobilienobjekten – bilde. Dabei verwies der Kläger auf einen „Tätigkeitsbericht“ über die Arbeiten, die er in diesem Raum verrichtet habe, sowie auf Fotos u.a. eines Schreibtisches, diverser Büroschränke und Regale sowie diverser Leitzordner. Im Arbeitszimmer steht ein Computer.

Das beklagte Finanzamt ließ die Aufwendungen nicht zum Abzug zu.

Der Bundesfinanzhof hat nun die Auffassung des Finanzamtes bestätigt.

Gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr ...

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