Studie: „Verletzte Rechte und Verletzte Menschenwürde“

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In seiner Studie „Verletzte Rechte und Verletzte Menschenwürde“ analysiert Percy MacLean, Rechtsanwalt und von 1994 bis 2012 Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Berlin, die Situation von Flüchtlingen in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht auf gesamteuropäischer Ebene. Dabei skizziert er ein anschauliches Bild der gegenwärtigen Menschenrechtslage von Flüchtlingen. Auf effektive Art und Weise gelingt es ihm im Verlauf der Studie, irrationale Überfremdungsängste von „besorgten Bürgern“ stichhaltig zu entkräften. Die im Dezember 2015 erschienene Publikation wurde vom Bildungswerk Berlin der Heinrich–Böll–Stiftung in Auftrag gegeben.

„Flüchtlinge: Lästige Objekte oder schutzsuchende Träger von Menschenrechten?“ – eine provokante Ausgangsfrage, wie sie im aktuellen Diskurs polarisierender kaum hätte gestellt werden können. Im Zuge der Migrationsbewegungen und den damit verbundenen Herausforderungen für Politik und Gesellschaft ist es von herausragender Bedeutung, praktikable Lösungsvorschläge und konkrete Maßnahmen herauszuarbeiten, die einer Versachlichung der Flüchtlingsdiskussion dienlich sein können und dabei helfen, vorhandene Spannungslagen abzubauen.

Diesen Ansatz verfolgt Percy MacLean in seiner 60 Seiten umfassenden Studie „Verletzte Rechte und Verletzte Menschenwürde“. Sie beleuchtet die rechtliche und tatsächliche Situation der Flüchtlinge in Deutschland und im gesamteuropäischen Kontext. Zur Lektüre bedarf es keiner juristischen Vorbildung, um dem Werk seinen Nutzen abzugewinnen. Damit richtet sich die Studie an jeden, der sich in anschaulicher Weise über den menschenrechtlichen Sachstand von Flüchtlingen informieren möchte.

Die Studie beginnt mit der Widerlegung dreier Vorurteile ...

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