Aberkennung der 2. Juristischen Staatsprüfung nach schwerem Täuschungsversuch

Verwaltungsgericht Lüneburg, Urteil vom 14.04.2016 - 6 A 62/15 Aberkennung der 2. Juristischen Staatsprüfung nach schwerem Täuschungsversuch Das Landesjustizprüfungsamt hatte im Zusammenhang mit dem "Verkauf" von Examensarbeiten gegen den Jurastudenten ermittelt und die 2. Staatsprüfung wegen eines schweren Täuschungsversuchs aberkannt. Dagegen wehrt sich der Kläger. Aus der Entscheidung

Die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Lüneburg ist aufgrund des Ergebnisses der Beweisaufnahme und weiterer den Kläger belastenden Umstände zu der Überzeugung gelangt, dass der Kläger sich Klausuren nebst Lösungsskizzen sowie den Aktenvortrag für die mündlichen Prüfung von dem Zeugen beschafft hat.

Daher hat das Gericht durch Urteil (Az. 6 A 62/15) die Klage abgewiesen, mit der sich der Kläger gegen die Aberkennung der von ihm im Jahr 2013 abgelegten 2. Juristischen Staatsprüfung wendet.

Die Kammer ist aufgrund einer Beweisaufnahme, in der der ehemalige Mitarbeiter des Prüfungsamtes vernommen wurde, zu dem Ergebnis gekommen, dass der Kläger einen schweren Täuschungsversuch begangen hat. Nach der maßgeblichen Vorschrift im Niedersächsischen Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen ist bei einem schweren Täuschungsversuch die gesamte Prüfung für nicht bestanden zu erklären ...

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