Die Urheberrechtspolitik einer großen deutschen Online-Zeitung

von Florian Skupin

Es gibt so Dinge, die verwundern einen dann doch schon… Wir haben im Auftrag eines Fotografen einer großen deutschen Online-Zeitung ein nachträgliches Lizenzierungsangebot unterbreitet. Für 250 EUR hätte die deutsche Online-Zeitung ein Lichtbild unbegrenzt ohne Urhebernennung verwenden können – statt das Angebot dankend anzunehmen, bot man einen darunter liegenden Betrag an.

Da der Fotograf nicht gewillt war, das Angebot anzunehmen, ging die Sache kommentarlos an den Anwalt seines Vertrauens. Auf die daraufhin ausgesprochene Abmahnung wurde eine Unterlassungserklärung abgegeben und es wurden Schadensersatz, Dokumentations- sowie Anwaltskosten beglichen. Insgesamt ein Betrag von mehr als 1.200 EUR. Wir erinnern uns kurz: Für 250 EUR hätte die Online-Zeitung ein unbegrenzte Lizenz zur Verwendung des Bildes ohne Urhebernennung erhalten können ...

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