Beteiligung an Unternehmen

von Udo Schwerd

Eine Beteiligung an Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH ist in sehr unterschiedlichen Formen möglich, wobei sich die Varianten in die beiden großen Bereiche Eigen- und Fremdkapital unterteilen lassen. Die vorhandenen Möglichkeiten zur Beteiligung an einer GmbH bietet sowohl der GmbH bzw. den Gesellschaftern als auch dem Investor Vor- und Nachteile, die gegeneinander abzuwägen sind. Jungen Unternehmen mit Kapitalbedarf ist daher zu empfehlen, sich zumindest mit den wesentlichen Grundsätzen der unterschiedlichen Beteiligungen an Unternehmen auseinanderzusetzen. Nachfolgend werde ich die Liste der wichtigsten Beteiligungsformen in der Praxis stichwortartig erläutern.

Eigenkapital und Fremdkapital

Wie eingangs schon angesprochen unterscheidet man bei den unterschiedlichen Beteiligungsformen in erster Linie zwischen Eigenkapital und Fremdkapital. Während Eigenkapital der Gesellschaft auf Dauer und ohne Rückzahlungsverpflichtung überlassen wird, ist allen Formen von Fremdkapital gemeinsam, dass dieses dem Kapitalgeber unter gewissen Voraussetzungen und/oder zu einem bestimmten Termin zurückzuzahlen ist. Auch im Rahmen der Bilanzierung wird strikt zwischen Eigen- und Fremdkapital unterschieden, was wiederrum Einfluss auf das Ratings des Unternehmens Einfluss hat.

Als Eigenkapital bezeichnet man diejenigen Mittel, die von den Gesellschaftern einer GmbH zur Finanzierung des Unternehmenszwecks bei Gründung der Gesellschaft eingebracht werden oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen werden (= Gewinnvortrag). Bei der GmbH ist das Stammkapital (und ggf. die zusätzlich gebildeten Rücklagen) dem Eigenkapital zuzuordnen ...

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