Jurastudium: Referendarin beleidigt Staatsanwalt in massiver Form

Anwaltsgerichtshof des Landes Nordrhein-Westfalen Jurastudium: Referendarin beleidigt Staatsanwalt in massiver Form Als Rechtsreferendarin hatte die heute 34-jährige Assessorin nach Erhalt eines Stationszeugnisses, mit dem sie nicht einverstanden war, eine beleidigende E-Mail an ihren ausbildenden Staatsanwalt geschrieben. Deswegen wird ihr heute die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft versagt. Der Sachverhalt

Die heute 34-jährige Assessorin aus Köln bestand im Jahre 2012 die zweite juristische Staatsprüfung und beantragte im Jahre 2014 ihre Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Die zuständige Rechtsanwaltskammer in Köln lehnte dies mit einem im Mai 2015 erlassenen Bescheid ab. Diesen begründete sie mit einer seit Februar 2014 rechtskräftigen Verurteilung der Assessorin wegen Beleidigung, welche einer Anwaltszulassung für die nächsten 5 Jahre nach Rechtskraft der strafrechtlichen Verurteilung entgegenstehe.

Als Rechtsreferendarin hatte sie nach Erhalt eines Stationszeugnisses, mit dem sie nicht einverstanden war, eine E-Mail an ihren ausbildenden Staatsanwalt geschrieben. In dieser E-Mail formulierte sie unter anderem:

"Sie sind ein provinzieller Staatsanwalt, der nie aus dem Kaff rausgekommen ist, in dem er versauert. Ihr Weltbild entspricht dem des typischen Deutschen Staatsbürgers von 1940. Mit Ihrem Leben und Ihrer Person sind Sie so zufrieden wie das Loch vom Plumpsklo. … Als Sie mich vor sich hatten, sind Sie von Neid fast verblasst. Ich konnte Ihren Hass geradezu sinnlich wahrnehmen. Am liebsten hätten Sie mich vergast, aber das ist ja heute out."

Für die Beleidigung wurde die Assessorin in dem erwähnten Strafverfahren zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 30 Euro rechtskräftig verurteilt ...

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