Call for Chapters „Digitale Polizeiarbeit“

von Christian Wickert

Thomas-Gabriel Rüdiger, Absolvent des Weiterbildenenden Studiengangs Kriminologie und Mitarbeiter am Institut für Polizeiwissenschaften an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg, und Dr. P. Saskia Bayerl, Associate Professor Erasmus University Rotterdam, rufen interessierte AutorInnen auf, Beiträge für den Sammelband „Digitale Polizeiarbeit“ einzusenden.

Der digitale Raum hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Von einem eher auf Informationssuche basierenden Konstrukt hin zu einem öffentlichen Raum in dem Menschen jeglichen Alters, Geschlechts oder kultureller Herkunft miteinander in Verbindung treten.

Wie bei jedem zwischenmenschlichen Verhalten entstehen aus diesen Interaktionen auch Verhaltensweisen, die als sozial abweichend bezeichnet werden können, oder sogar gegen bestehende Strafrechtsnormen verstoßen. Diskussionen um Delikte wie Hatespeech, Cybergrooming, Sextortion oder Cybermobbing verdeutlichen diesen Prozess. Diese Entwicklung symbolisiert auch eine Verschiebung der sicherheitspolitischen Fragestellungen im digitalen Raum – weg von einer Betrachtung der Bekämpfung klassischer Cybercrime-Delikte hin zu den polizeilichen Aufgaben, die sich aus den Risiken und Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion ergeben.

Daher stehen den Sicherheitsbehörden und insbesondere der Polizei Diskussionen zu grundlegenden Fragen im Rahmen dies er Entwicklung bevor.

Welche Aufgabe soll die Polizei im digitalen Raum einnehmen? Soll sie für die Menschen sichtbar Streife fahren? Gelten die Polizeigesetze überhaupt im Internet? Soll die Polizei die Funktion einer Normenkontrolle im digitalen Raum übernehmen? Wenn nicht die Polizei, wer dann? Wer übernimmt die Gefahrenabwehr im digitalen Raum? Wie werden Menschen – z.B ...

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