Überlegungen zur Zeiterfassung in der Anwaltskanzlei

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Vielfach wird mir im Rahmen von Beratungsgesprächen die Frage gestellt, ob das zurzeit installierte Anwaltsprogramm oder das Anwaltsprogramm des Anbieters „ABC“ das richtige Tool für die Kanzlei wäre.
Auch in den verschiedensten Foren und Social Media ist immer wieder die Frage aus dem anwaltlichen Bereich zu lesen „welches Programm habt ihr und ist es gut?“.
Oft erfolgt dann großes Erstaunen, wenn ich im Rahmen der Beratung darauf hinweisen muss, dass diese Frage so ohne weiteres nicht beantwortet werden kann, ein Anwaltsprogramm sich den Anforderungen der Kanzlei anpassen muss, die Anforderungen von Kanzlei zu Kanzlei erheblich differieren können und diese vorab vernünftig erfasst bzw. geplant werden müssen.

Lassen Sie mich dieses an einem Beispiel zur Zeiterfassung kurz darlegen.
Während in der einen oder anderen Kanzlei Zeiterfassung nur sporadisch vorgenommen wird, hat eine andere Kanzlei wieder die Anforderung, jede Tätigkeit in einem Mandat zu erfassen.
Letzteres hauptsächlich aus dem Grund, dass die Kanzlei Nachkalkulationen über jedes bearbeitete Mandat durchführt um feststellen zu können, ob dieses Mandat kostendeckend oder gar mit Gewinn bearbeitet werden konnte.
Für die Kanzlei, die lediglich sporadisch Zeiterfassung durchführt und dieses sich überwiegend auf Eingabe der einzelnen Zeiten beschränkt, mögen die nachfolgenden Ausführungen nicht einleuchtend sein.
Aber versuchen wir es einmal ...

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