Privater Cannabisanbau für Schmerzpatient erstmals legal

Ein schwerkranker Patient darf erstmals legal Cannabis anbauen. So hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, da keine gleichermaßen wirksame und erschwingliche Alternative existiert (Az. 3 C 10.14). Seit 1985 ist ein Mann an Multiple Sklerose erkrankt und behandelt seine Beschwerden seit 1987 mit Cannabis. Das Medizinalhanf aus der Apotheke ist für den mittlerweile 52-Jährigen zu teuer. Es würde je nach Bedarf bis zu 2.000 Euro kosten, das er mit seiner Erwerbsunfähigkeitsrente nicht ansatzweise stemmen könnte. Die Krankenkasse übnimmt die Kosten nicht. Bereits 2005 hat ein Strafgericht den Patienten von unerlaubtem Besitz und Anbau von Betäubungsmitteln freigesprochen, da ihm kein anderes gleich wirksames Medikament zur Verfügung steht ...Zum vollständigen Artikel


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