Werbung mit durchgestrichenen Preisen im Internet

Der BGH hat die Werbung mit durchgestrichenen Preisen auch für Internetunternehmen als wettbewerbsrechtlich unbedenklich abgesegnet. Danach misst der Verbraucher einer Werbung mit einem durchgestrichenen Preis nicht eine je nach Vertriebsform unterschiedliche Bedeutung bei. Auch im Internethandel und auf einer Handelsplattform wie Amazon.de erkenne der Verkehr in einer durchgestrichenen Preisangabe regelmäßig den früher von dem werbenden Unternehmer verlangten Preis.

Das soll auch bei dem hier in Rede stehenden Amazon.de Drittmarkt gelten, bei dem verschiedene Anbieter das gleiche Produkt verkaufen können.

Für die Richtigkeit der Beurteilung des Berufungsgerichts spricht, dass ein Unternehmer nur eigene Preise für ungültig erklären kann. Das ist für den Verbraucher erkennbar. Den durch die Werbung der Beklagten angesprochenen Verkehrskreisen sind aus Einkäufen im stationären Handel zudem Preiseti ketten bekannt, auf denen durchgestrichene Preise niedrigeren Angebotspreisen gegenübergestellt werden ...Zum vollständigen Artikel


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