Haftung beim Phishing

Das AG Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 24.03.2016 (Az.: 32 C 3377/15 (72)) eine Klage einer Bankkundin gegen die Postbank abgewiesen, in einem Verfahren, dem eine betrügerische Überweisung mittels Phishing zugrunde lag. Die Kundin hatte auf eine relativ professionell aussehende Phishing-E-Mail hin ihre Zugangsdaten zum Telefonbanking übermittelt und dadurch unbekannten Betrügern ermöglicht, von ihrem Girokonto EUR 4.900,- zu überweisen.

Das Gericht geht in diesem Fall von einer grob fahrlässigen Verletzung der Pflichten eines Bankkunden nach § 675l S. 1 BGB aus. Danach müssen sog. Zahlungsauthentifizierungsinstrumente vor unbefugtem Zugriff geschützt werden ...

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