Urheberrecht – von kleinen Münzen und großen Worten

von Christian Franz, LL.M.

In Zeiten massenhafter schmieriger Foto-Abmahnungen und Kollegen, die sich selbst als Porno-Anwälte bezeichnen, tut es gut, wenn man einen Blick zurückwirft und feststellt: die Grundidee des Urheberrechts war nicht schlecht; sie war schön und ist daher immer noch wahr. Die Anwendung des Urheberrechts treibt seltsame Blüten – das Urheberrecht selbst ist eine Errungenschaft.

Und sie ist schon ein bisschen älter. Das wird einem bewusst, wenn man Begriffe wie den der „kleinen Münze“ hört – damit beschreibt der Fachmann seit rund 100 Jahren den Umstand, dass nicht nur die Werke Goethes oder Hendrix‘ urheberrechtlichen Schutz genießen, sondern auch solche, die nur eine geringe schöpferische Leistung erforderten. Auch die kleine Münze sei eben eine Münze und habe daher ihren Wert, formulierte zuerst Dr. Alexander Elster.

Während der Begriff sich bis heute hält, gilt das nicht für die gerade gegebene Erklärung – und weil mich das genervt hat, habe ich 3,50 € investiert (brutto) und mir ein Buch von dem gekauft, der den Begriff erfunden hat: Dr. Alexander Elster ...

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