Die fehlerhaft zugelassene Berufung

Mit der geltend gemachten fehlerhaften Zulassung der Berufung nach § 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO kann ein Verfahrensmangel im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO nicht begründet werden1.

Das Berufungsgericht ist an die Zulassung der Berufung auch dann gebunden, wenn sie zu Unrecht ausgesprochen worden ist2.

Dementsprechend ist die Zulassungsentscheidung auch in einem Revisionsverfahren nicht zu überprüfen (vgl. § 173 Satz 1 VwGO i.V.m. § 557 Abs. 2 ZPO, § 152 Abs. 1 VwGO; BVerwG, Beschlüsse vom 23.04.1998 – 4 B 40.98, Buchholz 406.11 § 9 BauGB Nr. 87 S. 44; vom 27.10.1999 – 9 B 386.99 6; und vom 11.05.2009 – 3 B 17.09 4).

Abgesehen davon beruht das hier angegriffene Urteil nicht auf dem Zulassungsgrund des § 124 Abs. 2 Nr ...

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