Die Steilmann-Insolvenz

von Oliver Gothe Syren

Der Modekonzern Steilmann hat Insolvenzantrag gestellt – die Modebranche bebt.

Der Insolvenzantrag ist nur 5 Monate nach dem Börsengang beim zuständigen Insolvenzgerich, dem Amtsgericht Dortmund eingegangen. Es läuft nach dem Standard-Verfahren: zuerst ist Rechtsanwalt Frank Kebekus als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt worden und der Geschäftsbetrieb wird zunächst aufrecht gehalten. Für höchstens drei Monate (hier bis einschließlich Monat Mai) gibt es Insolvenzgeld für die Mitarbeiter und in dieser Zeit ist es (es gehen nur Zahlungen rein, kaum welche heraus) klar, dass fortgeführt wird. Sprich die 12 “Boecker”-Modehäuser bleiben (zunächst) geöffnet. Die weltweit mehr als 8.300 Mitarbeiter erhalten also zunächst (bis drei Monate) ihr Insolvenz-Ausfallgeld von der Bundesagentur für Arbeit.

Von der Steilmann-Insolvenz nicht betroffen sind die über 170 “Adler”-Modemärkte, an denen Steilmann beteiligt ist (Auswirkungen wird es geben).

Die Tochter des Gründers (Klaus Steilmann), Britta Steilmann, ist quasi mit Gründung des Unternehmens (1958) groß geworden und gibt interessante und offene Einblicke in diese Zeit in einem Interview mit dem Tagesspiegel.

Britta Steilmann hatte bereits im Jahr 2003 (zum zweiten Mal) ihren Platz im Unternehmen geräumt – es folgten Investoren aus China.

“Mode für Millionen, nicht für Millionäre”, ist das Motto des Steilmann-Konzern gewesen ...

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