RS-FINMA 2016/7 Video- und Online-Identifizierung in Kraft

Die Eidg. Finanzmarktaufsicht FINMA hat das Rundschreiben 2016/7 Video- und Online-Identifizierung per 18. März 2016 in Kraft gesetzt. Neu ist es Finanzintermediären erlaubt, unter Einhaltung gewisser Voraussetzungen Geschäftsbeziehungen mit Kunden über elektronische Kanäle aufzunehmen.

Die Videoidentifizierung einer natürlichen Person ist neu zulässig, sofern sie mittels audiovisueller Kommunikation in Echtzeit (live-Schaltung) erfolgt und die Bild- und Tonqualität eine einwandfreie Identifizierung ermöglicht. Vorgängig zum audiovisuellen Identifizierungsgespräch hat der Finanzintermediär sicherzustellen, dass die Vertragspartei die Angaben nach Art. 44 und 60 der Geldwäschereiverordnung-FINMA elektronisch erfasst und der Videoidentifizierung sowie Audioaufzeichnung ausdrücklich zustimmt. Während der Videoidentifizierung hat der Finanzintermediär Lichtbilder der Vertragspartei und dessen Identifizierungsdokument (nur amtliche Ausweisdokumente mit MRZ und optischen Sicherheitsmerkmalen sind zulässig) zu erstellen und deren Übereinstimmung zu prüfen. Weiter ist die Identität der Vertragspartei mittels einer Transaktionsnummer oder einer ähnlichen Methode zu verifizieren.

Neu ist auch die Videoidentifizierung juristischer Personen und von Personengesellschaften zulässig. Hierzu hat der Finanzintermediär einen Auszug der Gesellschaft aus einer durch die zuständige Registerbehörde geführten Datenbank sowie die Bevollmächtigungsbestimmungen der Gesellschaft einzuholen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK