Notruf-App des GDV – Das trojanische Pferd für die schöne neue (rechtswidrige) Schadenswelt der Versicherer

von Hans Dampf

Hier ein Beitrag aus der Welt, der zeigt, wie die Versicherer krampfhaft versuchen, das kommende E-Call System zu unterlaufen, nachdem der versuchte Zugriff auf dieses System bisher gescheitert ist. Wie jeder hier weiß, geht es den Versicherern mitnichten um die Rettung von Menschenleben, sondern ausschließlich darum, als erster den Unfallschaden abgreifen zu können (Schadensteuerung). Bei der „Notruf-App“ handelt es sich schlicht und ergreifend um einen weiteren Unfallhelferring-Baustein im Rahmen des rechtswidrigen Schadensmanagements vieler Versicherer. „Schadensmanagement-App“ oder „Verarschungs-App“ wäre wohl die zutreffende Bezeichnung für diese Mogelpackung. Und dass der Datenschutz durch die Versicherer gewährleistet sein soll, ist wohl ein besonders derber Aprilscherz? Die HIS-Datei ist ein typisches Beispiel dafür, wie sich „Datenschutz“ durch die Versicherer definiert.

Sofern sich die „Verarschungs-App“ ohne größeren Widerstand durch die Autofahrer etablieren sollte – wovon ich bei der derzeitigen Lethargie der Bevölkerung leider ausgehe – kommt in der nächsten Ausbaustufe die totale Überwachung der Autofahrers durch Aufzeichung bzw. Übertragung von Fahr- und Bewegungsprofilen an die Versicherung zur Einstufung des jeweiligen Individual-Risikos über die Blackbox. Entsprechende Systeme sind ja im Ausland bereits Realität. Stufe drei ist dann die zwangsweise Einführung dieses Systems durch überproportional hohe Preisaufschläge für Autofahrer, die nichts von einer totalen Überwachung ihres Tagesablaufes halten und deshalb keine Blackbox installieren wollen.

Die Strategie mit den horrenden Preisaufschlägen wird z.B. ja heutzutage auch mit der Fahrerergruppe unter 23 Jahren praktiziert und soll – wie man so hört – bald auch für die Senioren kommen. Leute, die also z.B ...

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