Hauptverhandlung – und die Unterbrechungsfrist

Bei der Berechnung der Frist des § 229 Abs. 1 StPO sind weder der Tag, an dem die Unterbrechung angeordnet wird, noch derjenige, an dem die Verhandlung wieder aufgenommen wird, in die Frist einzuberechnen1.

Ist der Angeklagte an diesem Tag erkrankt und konnte deshalb an der Hauptverhandlung nicht teilnehmen, und hatte die Hauptverhandlung zudem schon bereits an mindestens zehn Tagen stattgefunden, ist der Lauf der Frist zudem während der Dauer der Verhinderung des Angeklagten nach § 229 Abs. 3 Satz 1 StPO gehemmt. Die zulässige Unterbrechung endete gemäß § 229 Abs. 3 Satz 1 Halbsatz 2 StPO frühestens zehn Tage nach Ablauf der Hemmung.

Dass das Gericht entgegen § 229 Abs ...

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