eAkte – noch Bedenken? Einfacher Einstieg für den Strafverteidiger

von Sascha Petzold

Das besondere elektronische Anwaltspostfach wird kommen. Nicht alle Anwälte werden glücklich über die Digitalisierung sein. Heute sind die meisten Kanzlei noch von Papier geprägt. In meinem letzten Blogbeitrag habe ich bereits über die Vorteile des papierlosen Büros geschrieben.

Für diejenigen, die sich nach wie vor unsicher sind, ob und wie sie das einführen können, möchte ich heute einen leichten und kostensparenden Einstieg aufzeigen. Am leichtesten ist der Einstieg für Strafverteidiger und der digitalisierten Ermittlungsakte.

Erster Schritt – Digitalisieren der Ermittlungsakte

Für den Versuch brauchen Sie natürlich erst einmal eine eAkte zum „spielen“. Lassen Sie sich eine Ermittlungsakte einscannen und als durchsuchbarer pdf-Datei speichern.

Das kann mit den meisten halbwegs aktuellen Großkopieren erledigt werden. Sonst bitten Sie eine befreundete Kanzlei, die bereits mit digitalen Akten arbeitet, Ihnen gegen eine Einladung zum Abendessen, eine solche Akte zu erstellen. Das dauert bei eine Probeakte von 1 bis 2 Leitzordnern ca. 30 Minuten.

Wichtig ist, dass die Scandatei in pdf-Format abgespeichert ist ums mit einer Texterkennung (OCR) bearbeitet ist.

Zweiter Schritt – pdf-Bearbeitung

Für das Lesen einer pdf-Akte genügt der kostenlose Acrobat Reader. Für die Bearbeitung brauchen Sie ein PDF-Programm. Wichtige Funktionen sollen sein:

  • Lesezeichen
  • Markierungen
  • Notizen

Dazu gibt es diverse Testversionen, z.B. Adobe Acrobat; für den Mac empfehle ich das deutlich günstigere PDFpen Pro. Achtung: Verwenden Sie für das ausprobieren eine Kopie der Datei. Bei manchen Testprogrammen wird auf jede Seite der Akte ein Wasserzeichen des Produkts angebracht, dass erst durch den Kauf des Programs wieder entfernt werden kann ...

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