AG Düsseldorf verurteilt HUK-COBURG Haftpflichtunterstützungskasse zur Zahlung restlicher, an Erfüllungs Statt abgetretener Sachverständigenkosten mit Urteil vom 9.12.2015 – 26 C 181/15 -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

heute stellen wir Euch hier ein Urteil aus Düsseldorf zu den restlichen Sachverständigenkosten aus abgetretenem Recht (Factoring) gegen die HUK-COBURG vor. In diessem Fall war es wieder die HUK-COBURG Haftpflichtunterstützungskasse kraftfahrender Beamter Deutschlands a.G., die eigenmächtig die berechneten Sachverständigenkosten, und damit die Schadensposition des Geschädigten, kürzte. Und wieder eimal wurde die HUK-COBURG zur Zahlung des restlichen Schadensersatzes nach einem Verkehrsunfall verurteilt. Damit wächst die Urteilsliste gegen die HUK-COBURG. Sie zeichnet sich damit dadurch aus, dass sie die Versicherung ist, die am meisten tzr Schadensersatzleistung verurteilt wurde. Wahrlich kein Ruhmesblatt, wie wir meinen. Vielleicht erfolgt doch noch ein Umdenken in Coburg, wer weiß? Lest selbst das Urteil des AG Düsseldorf vom 9.12.2015 und gebt dann Eure sachlichen Kommentare ab.

Viele Grüße Willi Wacker

26 C 181/15

A M T S G E R I C H T D Ü S S E L D O R F

I M N A M E N D E S V O L K E S

U R T E I L

In dem Rechtsstreit

der Deutsche Anwaltliche Verrechnungsstelle AG, vertreten durch den Vorstand, Schanzenstraße 30, 51063 Köln,

Klägerin,

gegen

die HUK-Coburg Haftpflicht-Unterstützungs-Kasse kraftfahrender Beamter Deutschlands a.G., vertreten durch den Vorstand, Bahnhofsplatz, 96450 Coburg,

Beklagte,

hat das Amtsgericht Düsseldorf im vereinfachten Verfahren gemäß § 495a ZPO am 09. Dezember 2015 durch den Richter am Amtsgericht S.

für R e c h t erkannt:

Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 169,46 € nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 22.07.2015 zu zahlen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Von der Darstellung des Tatbestandes wird gemäß § 313a Abs.1 S.1 ZPO abgesehen ...

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