89-Jährige zerschneidet Geldscheine im Wert von 18.500 EUR

von Thorsten Blaufelder

Mrz 30

Eine 89-jährige Frau aus Hessen kann ihre selbst zerschnittenen 18.500 €-Scheine wieder in gültige Banknoten umtauschen lassen. Auch wenn die Frau ihr Geld vorsätzlich selbst zerstört hat, ist hier die Deutsche Bundesbank zum Ersatz verpflichtet, entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel in einem am Dienstag, 29.03.2016, bekanntgegebenen Urteil (AZ: 6 A 682/15). Denn die Frau habe im Zustand geistiger Verwirrtheit die Geldscheine zerschnitten.

Sie hatte offenbar aus Angst vor Diebstahl Ende 2013/Anfang 2014 die 18.500,00 € zerschnitten. Zwischenzeitlich wurde eine Enkelin als Betreuerin der 89-Jährigen eingesetzt. Diese forderte nun von der Deutschen Bundesbank den Ersatz der zerschnittenen Banknoten ...

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