Kennzeichnung bei Verlinkung als Werbung notwendig!

von RAin Lachenmann

Verlinkt der Betreiber eines Informationsportals zu Gesundheitsthemen aus einem redaktionellen Zusammenhang auf eine Seite werblichen Inhalts, ohne die Verlinkung als Werbung zu kennzeichnen, verstößt dies gegen das Gebot der Trennung von Werbung und Redaktion. Dies entschied das Landgericht München am 31.7.2015 (Az.: 4 HK O 21172/14).

Der Kläger verlangte von der Beklagten die Unterlassung des Setzens eines Links auf einer Website mit redaktionellen Inhalten, wenn dieser Link zu einer Werbeseite führt, ohne dass für den Nutzer deutlich und unmissverständlich erkennbar ist, dass er auf eine Werbeseite verwiesen wird.

Die Beklagte bietet auf ihrer Website redaktionelle Beiträge die sich mit dem Oberbegriff „Gesundheit“ befassen zur kostenfreien Einsichtnahme an. Unter einer dieser Beiträge lies sich der Text “Akne – Narben als Folgeerscheinung (Sponsored – Akne-Ratgeber)” finden, welcher bei einem Klick auf eine nachgeschaltete Internetseite verwies, auf der diverse Produkte beworben wurden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK