Entschlüsselung: Sicherheit vor Datenschutz?

In den USA wurde ein verbitterter Rechtsstreit zwischen dem FBI und Apple um die Mithilfe bei der Entschlüsselung des Smartphones des San Bernadio Attentäters geführt, der nunmehr unlängst ein schnelles Ende gefunden hat, da das FBI anderweitig in der Lage war das Smartphone zu hacken. Der Rechtsstreit ist zwar vorbei, dies bedeutet jedoch nicht das Ende der Themen „Entschlüsselung“ und „Einbau von Hintertüren“.

Datenschutz vs. Sicherheit

Gerade in einer Welt, die von neuen Technologien und dem stetigen Wandel dieser beherrscht wird, ist das Sicherheitsbedürfnis vieler hoch. Datenschutz und Sicherheit geraten dabei jedoch immer wieder an die Fronten.

Erst letzte Woche wurde die Welt durch erneute Anschläge in Brüssel erschüttert. Woraufhin sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière schnell äußerte:

„Datenschutz ist schön, aber in Krisenzeiten wie diesen hat Sicherheit Vorrang.“

Ein Thema wird dabei öffentlichkeitswirksam stark diskutiert: Verschlüsselung bzw. Entschlüsselung durch den Einbau von Hintertüren (sog. „backdoors“). Der Rechtsstreit FBI v. Apple ist dabei nur einer von vielen, der Eingang in die Medien gefunden hat. Das U.S. Justizministerium will weiterhin in diesen Fällen alle Mittel ausschöpfen:

„Es bleibt eine Priorität für die Regierung, sicherzustellen, dass Strafverfolgungsbehörden sich wichtige digitale Informationen beschaffen können, um die nationale und öffentliche Sicherheit zu beschützen, entweder mit Kooperation von den relevanten Parteien oder durch das Gerichtssystem, wenn Kooperation nicht funktioniert. Wir werden weiterhin alle verfügbaren Optionen auf dieser Mission verfolgen, wozu es gehört, die Kooperation von Herstellern zu suchen und sich auf die Kreativität des öffentlichen und privaten Sektors zu verlassen ...

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