Ehemalige „Allianz-Besen“ kehren jetzt bei der ERGO

Für Versicherungsnehmer der ERGO hört es sich zunächst nach einer guten Nachricht an. Sparsamer Umgang mit den Prämien, dagegen ist nicht`s einzuwenden. Sollte die Sparsamkeit jedoch auf die Kürzung berechtigter Ansprüche aus Lebens-, Hausrat und Unfallversicherungen usw. durchschlagen, wird nur ein fähiger und fleißiger Anwalt helfen können. Inwieweit der ausufernde rechtswidrige Allianz-Schadenmanagement-Geist in der Kfz.-Haftpflichtschaden-Regulierung zur „Vermeidung“ unabhängiger Sachverständiger bei der ERGO Einzug hält und wir uns auf eine weitere SV-Honorar-Kürzungsbaustelle einrichten müssen, werden zukünftig unsere Urteilsdatenbanken widerspiegeln (siehe unten):

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Die Ergo soll unter ihrem neuen Chef Markus Rieß eine neue Unternehmensstruktur erhalten. Statt 6 Sparten gibt es zukünftig nur noch drei. Bei den Mitarbeitern der Ergo aber regt sich auch Angst: Sie befürchten harte Einschnitte, damit der kriselnde Versicherer wieder flott wird. Markus Rieß jedenfalls „will den Mitarbeitern nichts vormachen“ – und kündigt damit indirekt harte Zeiten an.

Zwischen Hoffen und Bangen Was das für die Mitarbeiter des Konzerns und die Vertreter konkret bedeutet, ist aktuell noch nicht abzusehen. Die Zahlen zuletzt: 16,5 Milliarden Euro Brutto-Prämieneinnahmen, knapp dreißigtausend Festangestellte sowie 15.000 hauptberufliche Vertreter. „Wir leben zwischen Hoffen und Angst“, zitiert das Handelsblatt einen Mitarbeiter, viele erwarten harte Maßnahmen. Einerseits traut man Rieß in Düsseldorf zu, den angeschlagenen Versicherer zu sanieren. Aber wird das ohne Entlassungen vonstatten gehen?

Quelle: Versicherungsbote vom 15.02.2016, alles lesen: >>>>>>

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