Das Nötigste auf Pump - Jobcenter als Kreditgeber


Bereits seit einiger Zeit nun hat es sich bei den Jobcentern eingebürgert, alle möglichen Sonderbedarfe als Darlehen zu gewähren. Ob eine Mietkaution zu leisten, eine neue Matratze zu kaufen oder die Waschmaschine defekt ist, regelmäßig wird den Empfängern von Leistungen nach dem SGB II ein Darlehen angeboten. Bei vielen Leistungsempfängern führt dies dazu, dass sie sich zunehmend beim Jobcenter verschulden. Da die Jobcenter gleichzeitig die gewährten Darlehen in Höhe von jeweils 10 % des Regelsatzes mit den laufenden Leistungen verrechnen, ist es für viele Leistungsempfänger eigentlich überhaupt nicht mehr möglich, aus den ohnehin knapp bemessenen Regelsätzen noch Geld für künftige Anschaffungen zurückzulegen. Insbesondere für junge SGB II-Empfänger, die altersbedingt oftmals ohnehin noch große Probleme haben, sich ihr Geld einzuteilen und mit den niedrigen Regelsätzen kaum über die Runden kommen, ist es schwer, den Weg ins Berufsleben zu finden, wenn sie mit hohen Beträgen beim Jobcenter verschuldet sind.




Jobcenter stellen die Situation regelhaft so dar, als dürften sie gar nicht anders, als auf Darlehensbasis leisten. Dies stimmt jedoch nicht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK