Google Analytics besser rechtskonform einbinden

von Jennifer Jähn

Aus der Welt der Webseitenbetreiber ist das Webtracking-Tool „Google Analytics“ nicht mehr wegzudenken. Es zählt zu den erfolgreichsten Anwendungen seiner Art. Auf Seiten der Datenschützer führte der Einsatz dieser Webtracking-Methode auf Webseiten jedoch nicht immer zu Begeisterung. Auch die datenschutz notizen widmeten sich das eine oder andere Mal dieser Thematik und setzten sich insbesondere mit den Voraussetzungen – vor allem im Hinblick auf den notwendigen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung und die erforderlichen Hinweise in der Datenschutzerklärung (Stichwort: Widerspruchsmöglichkeit) – für einen rechtskonformen Einsatz auseinander (z.B. hier und hier). Auch von Seiten der Datenschutzbehörden kamen vielfältige Informationen in Form einer Art Checkliste, wie dieser Dienst in zulässiger Weise in einen Internetauftritt eingebunden werden kann.

Trotz dieser mittlerweile allseits bekannten Anforderungen an einen rechtskonformen Einsatz dieses Dienstes wurde der Einsatz von Google Analytics für einen Webseitenbetreiber aktuell jedoch zum Verhängnis. Das Landgericht Hamburg hat in einem Beschluss vom 10.03.2016 (Az. 312 O 127/16) die Nutzung des Analysetools untersagt.

Entscheidung des Landgerichts Hamburg

Der Entscheidung des Gerichts lag die Abmahnung eines Wettbewerbers gegen den Webseitenbetreiber zugrunde ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK