Ein Foto, Frau Steinbach und das ZAPP-Medienmagazin – und leider nicht gestellte Fragen

von Liz Collet

Dass der Tweet und ein Foto von Frau Steinbach die Gemüter erhitzte, ist nicht neu.

Sich über die Verwendung des Fotos zu echauffieren, hat ohne jede Frage seine Berechtigung unter verschiedensten Aspekten.

Für mich war und ist die geschmacklose und in meinen Augen politisch polemisierende und die Flüchtlingspolitik regelrecht vergiftende Verwendung des ersichtlich nicht von ihr selbst gefertigten Fotos nicht nur, aber auch bereits aus urheberrechtlicher Sicht, wie auch unter dem Aspekt persönlichkeitsrechtlichen Schutzes der Kinder und im Besonderen mit dem Text und zu dem Zweck gänzlich inakzeptabel gewesen und geblieben. Und sollte nicht ohne Folgen bleiben. Was nicht nur für sie, sondern jeden anderen gilt, der es verbreitete – und das ist einer der entscheidenden Gründe, warum ich grundsätzlich derartige Tweets oder Posts nicht meinerseits weiter verbreite, nicht einmal durch “Share” -Funktionen.

Ich beTEILigE mich daran nicht auch noch, dass bereits solche Rechte anderer verletzt wurden. Daß nicht wenige dies anders handhaben, ändert für mich daran nichts.

Nun aber klopft sich das ZAPP- Medienmagazin quasi medial dafür auf die Schulter, dass es recherhiert habe, woher das Bild ursprünglich überhaupt stamme.

  • Schildert die (durchaus verständliche) Traurigkeit der Eltern des abgebildeten blonden Kindes, die zwar in Skype-Video-Sequenz erkennbar gezeigt werden, aber anonym bleiben wollen.
  • Schildert das Entsetzen der Leiterin des indischen Heimes in gleicher medialer Weise über die missbräuchliche Verwendung des Fotos, auf dem von ihr wiedererkannte Kinder ihres Heimes zu sehen seien ...
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