Mobile Device Management in iOS 9.3

von Dr. Martin Klein Hennig

Das iOS Update auf Version 9.3 ist seit 21. März 2016 verfügbar und bringt neue Funktionen im Bereich des Mobile Device Management (MDM) mit.

Was ist Mobile Device Management?

Unter MDM versteht man die Verwaltung von mobiler Hardware (z.B. Notebooks, Smartphones, Tablets) in der IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Diese Verwaltung dient vornehmlich der Informationssicherheit und dem Datenschutz. Häufig wollen Mitarbeiter mit privaten Geräten auf Firmendaten zugreifen (Bring-your-own-device, BYOD) oder ihr Firmengerät auch für private Zwecke nutzen. Dies führt schnell zu einer heterogenen IT-Landschaft mit unterschiedlichen Geräten, Betriebssystemen und –versionen, die über verschiedene Protokolle und Schnittstellen in Firmennetz, Heimnetz und Internet kommunizieren und dementsprechend angreifbar sind.

Maßnahmen

Die Basis des Mobile Device Management bildet eine Inventarisierung der Hardware. Die eingesetzten Geräte werden z.B. über ihre MAC-Adressen erfasst. Darauf aufbauend werden die Versionsnummern der auf den Geräten installierten Betriebssysteme und Applikationen erfasst, um die Notwendigkeit von Updates erkennen zu können und diese einzuspielen. Weitere Maßnahmen im Rahmen des MDMs betreffen z.B. Sicherheitseinstellungen auf den Geräten. Durch festgelegte Profile lässt sich z.B. die Verwendung einer Passwort- oder PIN-Sicherung erzwingen. Einschränkungen bei der Speicherung oder Weiterleitung von Dateien und E-Mails oder bei der Einwahl in offene WLANs können vorgenommen werden. Besonders relevant für die Wahrung der Informationssicherheit sind Maßnahmen zur Fernlöschung von verlorenen oder gestohlenen Geräten.

Umsetzung

Viele der oben genannten MDM-Maßnahmen waren lange Zeit nur durch den Einsatz von Drittanbietersoftware auf den Geräten und auf einem Server im Firmennetz möglich ...

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