Mein papierloses Büro – Die Vorteile

von Sascha Petzold
Meine Erfahrungen mit dem papierlosen Büro:

Seit 2002 verwende ich als Strafverteidiger digitale Ermittlungsakten. So ist es mir möglich, immer die komplette Ermittlungsakte in der Hauptverhandlung dabei zu haben, auch wenn diese 10 oder 20 Leitzordner umfasst. Die Akten sind mit Texterkennung bearbeitet, so dass ich bequem in der Akte nach bestimmten Begriffen suchen kann. Mit digitalen Lesezeichen habe ich die richtigen Seiten schnell parat. Die gelben PostIt vermisse ich jedenfalls nicht.

Seit 2013 habe ich auch meine Handakten auf digital umgestellt. Die Umstellung ruft keine Hurra-Rufe im Sekretariat hervor. Meine Assistentin liebt die digitale Akte aber mittlerweile fast ebenso wie ich.

Ist die digitale Akte nur für Nerds?

Immer wieder fragen mich Kollegen, ob sich mein technisches Spielzeug überhaupt lohnt:

  • Kannst du wirklich ohne Papierakte arbeiten?
  • Ist es nicht zu aufwendig, alles zu digitalisieren?
  • Wie ist es mit der Datensicherheit?

Die Antwort ist klar: Ein papierloses Büro zu betreiben wird immer einfacher. Aber auch für Freunde der Papierakte wird es immer wichtiger, die digitale Akte zu verstehen und sich in der digitalen Welt zurechtzufinden. Die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA) ist zwar verschoben, wird aber sicher kommen.

Deswegen möchte ich in einer losen Folge von Blogbeiträgen

  • die Vorteile eines papierlosen Büros aufzeigen
  • die Grundüberlegung für die Einführung der Digitalisierung mitteilen
  • und dann die schrittweise Einführung eines papierlosen digitalen Arbeitsumfelds darstellen ...
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