Nach der Scheidung: Wer entscheidet nun, ob das Kind geimpft wird?

Ein Streit zweier geschiedener Elternteile darum, wer zu entscheiden habe, ob die Kinder geimpft werden, geht in eine neue Runde: Dieses Mal fanden sich die Beteiligten in einer Revision zum Ausgangsurteil vor dem Oberlandesgericht Frankfurt a.M. wieder. Wie sah das OLG die Rechtslage?

Vorherige Instanz

In einem früheren Beitrag hatten wir über die Entscheidung des Amtsgericht Darmstadt in der Sache berichtet, das der Auffassung war, dass die Entscheidung ob ein Kind geimpft wird, eine Entscheidung des täglichen Lebens ist und damit in dem Fall ohne Zustimmung des Kindesvaters vorgenommen werden kann.

Neue Entscheidung: keine Alleingänge – nur gemeinsame Entscheidungen

Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a.M. vertritt eine andere Auffassung. Dem OLG Fankfurt a.M. zur Folge handelt es sich bei Entscheidungen über die Impfungen der Kinder gerade nicht um Entscheidungen des täglichen Lebens, sondern um Entscheidungen von erheblicher Bedeutung. Von erheblicher Bedeutung sind alle Angelegenheiten, die für das weitere Leben des Kindes Auswirkungen haben oder haben können ...

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