Steueramt Zürich: Anpassung der Praxis zur Bewertung von Start-ups

Gemäss Medienmitteilung passt das Steueramt Zürich seine Praxis zur Bewertung von Start-ups an. Die neue Praxis bringt den betroffenen Jungunternehmern Erleichterungen hinsichtlich der Vermögenssteuer in den ersten Jahren.

Ausgangslage bildet die Praxisanweisung von Kreisschreiben Nr. 28 der Schweizerischen Steuerkonferenz (KS 28 SSK). Dort wird folgendes festgehalten (Randziffer 2 Abs. 5): "Hat für [nicht kotierte Wertpapiere] eine massgebliche Handänderung unter unabhängigen Dritten stattgefunden, dann gilt als Verkehrswert der entsprechende Kaufpreis. Dieser Wert wird solange berücksichtigt, als sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft nicht wesentlich verändert hat. Gleiches gilt für Preise, welche von Investoren anlässlich von Finanzierungsrunden bzw. Kapitalerhöhungen bezahlt wurden."

Wird der für die Vermögenssteuer relevante Verkehrswert von neugegründeten Unternehmen auf Grund einer Finanzierungsrunde festgelegt, kann dies zu einer sehr hohen Bewertung führen. Die Folgen sind entsprechend saftige Vermögenssteuerfolgen bei den Jungunternehmern. Dies ist häufig problematisch, weil neugegründete Unternehmen i.d.R. noch keine oder nur geringe Umsätze erzielen und die Jungunternehmer (noch) nicht über das erforderliche Einkommen verfügen ...

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