Einvernehmliche Scheidung mit einem gemeinsamen Anwalt

  1. Einvernehmliche Scheidung
  2. Ablauf und Kosten einer einvernehmlichen Scheidung
  3. Scheidung ohne Anwalt?
  4. Gemeinsamer Anwalt – was heißt das eigentlich?
  5. Vorteile eines gemeinsamen Anwalts
  6. Nachteile eines gemeinsamen Anwalts
  7. Ersparnis durch gemeinsamen Anwalt
  8. Fazit
  9. Praxistipp
1. Einvernehmliche Scheidung

Auch wenn eine Scheidung selten eine besonders harmonische Angelegenheit ist, müssen die Ehepartner nicht zwangsläufig in einem Rosenkrieg auseinandergehen. Eine Ehe kann auch daran scheitern, dass man sich über einen langen Zeitraum auseinandergelebt hat oder die Ehepartner übereinstimmend zu dem Schluss kommen, die Ehe nicht mehr weiterführen zu können. In diesem Fall kommt eine einvernehmliche Scheidung in Betracht.

Der Begriff der einvernehmlichen Scheidung ist nicht (mehr) gesetzlich verankert, sondern umschreibt vielmehr bestimmte Umstände, die im Rahmen einer normalen Scheidung gegeben sein können. Neben den allgemeinen Scheidungsvoraussetzungen, wie dem Abwarten des Trennungsjahres (Ausnahme: Blitzscheidung), muss bei einer einvernehmlichen Scheidung zwischen den Ehepartnern Einigkeit über die Scheidungsfolgen bestehen.

Dazu zählt:

  • Das Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder
  • der Unterhalt
  • die Auflösung des Hausrats
  • die Aufteilung des Vermögens

Die Einvernehmlichkeit muss aus dem Scheidungsantrag hervorgehen. Darum kümmert sich allerdings der beauftragte Scheidungsanwalt, der den Antrag beim zuständigen Gericht einreicht. Durch eine einvernehmliche Scheidung kann das Scheidungsverfahren im Vergleich zu einem streitigen Verfahren wesentlich verkürzt werden. Da kein Streit über die wichtigsten Fragen besteht, wird nur der Versorgungsausgleich durchgeführt, sofern dieser nicht bereits zuvor von den Beteiligten ausgeschlossen wurde ...

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