Wenn das Kind nicht folgt

von Andreas Stephan

Steine üben auf jedes kleine Kind eine ungeahnte Faszination aus. Zum Problem wird das allerdings, wenn in unmittelbarer Nähe parkende Autos stehen.

Das Ehepaar war mit seinem 3-jährigen Sohn in einem Baumarkt in Augsburg beim Einkaufen. Während der Vater das Auto einlud, sah die Mutter, dass das Kind mit einem 10 Zentimeter großen Stein in der Hand spielte. Trotz ihres Rufs, er solle den Stein weglegen, warf der Junge ihn auf die Motorhaube eines fremden Autos. Der Eigentümer des Fahrzeugs verlangte nun von den Eltern insgesamt 3.500 Euro für den Schaden, weil diese ihre Aufsichtspflicht verletzt hätten.

Vor dem Amtsgericht Augsburg wandten die Beklagten ein, ihren Sohn darüber belehrt zu haben, dass Gegenstände, insbesondere Steine, nicht geworfen werden dürfen ...

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