Benachteiligung durch Stellenanzeige „Frauen an die Macht!“

von Olaf Moegelin

Das Arbeitsgericht Kln hatte zu entscheiden, ob eine Stellenanzeige mit der berschrift „Frauen an die Macht!!“ eines Entschdigungsanspruch eines abgelehnten mnnlichen Bewerbers begrndet.

Ein Anspruch auf Entschdigung nach 15 Abs. 1 oder 2 AGG setzt voraus, dass der Arbeitgeber gegen das Benachteiligungsverbot des 7 Abs. 1 AGG iVm. 1 AGG verstoen hat. Diese Voraussetzung ist erfllt, wenn ihm eine unmittelbare Benachteiligung iSd. 3 Abs. 1 AGG zuzurechnen ist, die nicht aufgrund der 8 bis 10 AGG oder nach 5 AGG zulssig ist. Eine unmittelbare Benachteiligung iSd. 3 Abs. 1 AGG liegt vor, wenn eine Person wegen eines in 1 AGG genannten Grundes eine weniger gnstige Behandlung erfhrt als eine andere Person in einer vergleichbaren Situation erfhrt, erfahren hat oder erfahren wrde, wobei die sich nachteilig auswirkende Manahme direkt an das verbotene Merkmal anknpfen muss ...

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