Baukontrolle: Gerüstbauer ohne Schutzmaßnahmen gegen ein Abstürzen

Amtsgericht München Baukontrolle: Gerüstbauer ohne Schutzmaßnahmen gegen ein Abstürzen Bei einer Baukontrolle wurde festgestellt, dass ein Gerüstbauer keinerlei Sicherungsmaßnahmen gegen ein Abstürzen für sich und seine Mitarbeiter verwendet hat. Seiner Auffassung nach seien Unfallverhütungsvorschriften wohl nur dazu da, die Unternehmer zu schikanieren. Der Sachverhalt

Der Gerüstbauer stellte mit drei seiner Mitarbeiter ein Baugerüst auf, als eine Baukontrolle auf der Baustelle stattfand. Dabei wurde festgestellt, dass er selbst und keiner der Mitarbeiter gegen ein Abstürzen gesichert war. Auf der obersten Lage wurde weder ein Montageschutzgeländer noch persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz verwendet. Die Absturzhöhen betrugen ca. 8 m bzw. 4 m.

In der Verhandlung gab der betroffenen Unternehmer an, dass er seit 10 Jahren die Firma betreibe. Die gesetzlichen Regelungen würden nur für versicherte Arbeitnehmer gelten, nicht für ihn als Unternehmer. "Würde er jedes Mal die Schutzmaßnahmen von seinen Arbeitnehmern verlangen, würden diese "weglaufen", so der Betroffene.

Er gab weiter an, dass der wirtschaftliche Druck groß sei ...

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