Markenrecht Der [kochmesser.de] Import GmbH & Co KG sind die geographische Herkunftsangaben wichtig und Rechtsanwalt Christian Schleinkofer mahnt die Schufte ab, die sich nicht dran halten

von Jan Gerth

So als hobbykochender Rechtsanwalt freut man sich ja, wenn man mal privates mit beruflichen vermischen kann. So geschehen mit der Abmahnung der Firma [kochmesser.de] Import GmbH & Co KG, Dr. Richard-Sorge Str. 66, 15745 Wildau, vertr. d. Kochmesser.de Import Beteiligungs GmbH, vertr. d. Geschäftsführer Christian Romanowski, vertreten durch Rechtsanwalt Christian Schleinkofer aus Regenstauf.


Und wie der Name der Abmahnerin unweigerlich verrät geht es um Messer, genauer um Kochmesser. Ein ganz heikles Thema, auch ohne Abmahnungen. Dabei geht es aber um Angebote von Kochmessern auf der Verkaufsplattform eBay.


Kochmesser.de lässt durch Rechtsanwalt Christian Schleinkofer insbesondere irreführende Angaben bezüglich des Vertriebs von Kochmessern abmahnen, z. B. geografische Angaben wie „Switzerland“, soweit das Messer nicht tatsächlich in der Schweiz hergestellt wurde oder die Werbung “japanische Kochmesser” wenn das Messer tatsächlich nicht in Japan sondern in China gefertigt wurde.

Hierzu wird in der Abmahnung ausgeführt:

„Die von Ihnen zum Verkauf angebotenen Messer wurden nicht in Japan hergestellt. Es darf daher nicht mit "Japan" oder "japanisch" geworben werden, da es sich bei Ihrem Messer nicht um Japan Messer handelt. Damit die Messer als japanische Messer bezeichnet werden dürfen, müssen sie aber in allen Herstellungsstufen in Japan gefertigt werden, was hier nicht der Fall ist.

Der Kunde sucht nach japanischen Messern und wird auf Ihre Angebote geführt. Dadurch verschaffen Sie sich zudem einen Wettbewerbsvorteil. Es ist weder erlaubt Japan substantivisch oder adjektivisch zu verwenden. Unsere Mandantschaft vertreibt u.a. über kochmesser.de echte japanische Messer, handelt daher mit Ihnen im Wettbewerb und ist deswegen gem. § 8 UWG befug wettbewerbsrechtliche Ansprüche gegen Sie geltend zu machen ...

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