Urteil: Darf die Krankenkasse die tägliche Trinkmenge vorschreiben?

Sozialgericht Dresden, Urteil vom 09.10.2015 - S 47 KR 105/13 Urteil: Darf die Krankenkasse die tägliche Trinkmenge vorschreiben? Ein Motorradfahrer verlor nach einem Unfall eine Niere und ist seitdem querschnittsgelähmt. Zur Blasenentleerung muss er selbst einen Katheter legen. Er gab an, täglich ca. 3 ½ l zu trinken. Seine Krankenversicherung hielt das für zu viel und bewilligte die Anzahl Katheter und Bettbeutel für eine tägliche Trinkmenge von 2 ½ l. Der Sachverhalt

3 ½ l hält die Krankenversicherung des Klägers für "unphysiologisch" und nicht medizinisch notwendig. Daher bewilligte sie die Anzahl Katheter und Bettbeutel, die bei einer täglichen Trinkmenge von 2 ½ l erforderlich sind. Der Kläger verlangt die Versorgung mit weiteren Kathetern und Bettbeuteln. Er verweist auf sein erhöhtes individuelles Trinkbedürfnis ...

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