50.000 € Schmerzensgeld - Fehlerhafte laparoskopische Choleystektomie

Chronologie: Die Klägerin befand sich im Zeitraum vom 21.05.2014 bis 26.05.2014 zur stationären Behandlung im Hause der Beklagten. Die laparoskopische Cholezystektomie fand am 21.05.2014 statt. Postoperativ litt sie unter starken Schmerzen und es erfolgte eine notfallmäßige Verlegung. Es wurde festgestellt, dass sich die Verschlussklammer gelöst hatte.In Folge mussten vier weitere Revisionsoperationen durchgeführt werden. Bis zum 18.06.2014 befand sich die Klägerin in stationärer Behandlung. Seit der streitgegenständlichen Operation ist der Allgemeinzustand der Klägerin reduziert. Die zahlreichen Operationen unter Vollnarkose haben den Körper stark geschwächt. Sie konnte wochenlang das Bett nicht verlassen, kein Essen zu sich nehmen, geschweige denn bei sich behalten und litt unter starken Schmerzen, die ohne Medikamente nicht zu ertragen waren. Auch die psychische Belastung für die Klägerin und deren Familie war in der Zeit der stationären Behandlung sehr groß. Bis heute ist die Klägerin im Alltag stark eingeschränkt. Sie kann kaum Nahrung zu sich nehmen, leidet unter Verdauungsproblemen, Kreislaufproblemen und nach wie vor unter starken Schmerzen. Verfahren: Das Landgericht Stuttgart hat ein Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben, welches einen groben Behandlungsfehler bestätigt hat ...Zum vollständigen Artikel


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